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Keramik für Menschen.

Über NOTON

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Keramik von Sieglinde Fischer

Angefangen hat es 2016 mit der Faszination für das Material Ton und für die Arbeit an der Drehscheibe. Daraus wurde NOTON: Geschirr in kleinen Serien, reduziert auf Funktion und Form.

Das ist geblieben. Dazugekommen ist eine zweite Art zu arbeiten, langsamer und ohne Wiederholung: Stücke, die ich von Hand aufbaue. An der Scheibe entscheidet sich eine Form in Minuten, im Aufbau über Tage. Beides mache ich in Berlin.


Die Serien

In erster Linie sind Tassen, Schüsseln und Teller Gegenstände, in und mit denen wir unser Essen servieren. Doch sind sie auch Begleiter in unserem Alltag. Sie sind Plattform für das, was wir genießen. Sie würdigen das, was drin und drauf ist. Diese Gegenstände sind nicht nur reine Gefäße, sondern ein Teil unserer Esskultur. Und NOTON Keramik möchte für unterschiedliche Anlässe und Inhalte ein passendes Gefäß liefern.

NOTON Keramik entstand aus der Idee, Geschirr zu entwickeln, das schlicht und simpel – aber auch funktional ist. Am Anfang steht immer die Frage: Welche Form braucht ein Gefäß, um beim späteren Benutzen gut in der Hand zu liegen? Wie und wo wird es benutzt? Was wird in das Gefäß gefüllt? Eine Schüssel für Pasta ist nicht gleich eine Schüssel für Porridge. Doch kann man aus einer Porridgeschüssel auch sehr gut einen Tee trinken.

So bin ich auf der Suche nach Unterschieden, die sich in Gemeinsamkeiten verbinden lassen und sich in einer Form auflösen.

Jedes Stück kann für sich alleine stehen – und genauso mit anderen kombiniert werden. Zusammen ergibt sich eine Reihe, die für den alltäglichen Gebrauch gedacht ist.

 

Runde um Runde

In die Unikate fließt die meiste Zeit. Es gibt keine langsamere Technik als den Wulstaufbau — und keine, die mich näher an den Ton bringt.

Das Objekt wächst Runde um Runde, Wulst wird zu Wand. Was bleibt, sind die Spuren meiner Hände. Nicht perfekt, und kein zweites Mal gleich.

Die Dekoration entsteht wie die Form: im Moment. Welche Sprache spricht das Objekt — greift die Dekoration sie auf oder widerspricht sie ihr? Erzählt sie eine eigene Geschichte? Das entscheide ich am Stück.


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